Beratung im Internet per eMail bedenklich

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Immer mehr Organisationen und Angehörige der Freien Berufe machen Beratungsangebote über das Internet. Sei es psychologische Beratung, Internetberatung zu anderen persönlichen z. B. medizinischen  Fragen oder Rechtsberatung durch Juristen.

Solche Beratung im Internet per eMail ist jedoch mit dem Anspruch von vertraulichen Beratungsprozessen nicht vereinbar, da die Beratung durch Unbefugte problemlos ausgespäht und sogar unter falschem Namen geführt werden kann.

Diese eigentlich sinnvolle Beratungsweise ist in der Form, wie sie meist gehandhabt wird, sehr problematisch: Menschen, die sich der Risiken oft nicht bewusst sind, begeben sich im Internet regelmäßig in eine Situation, die sie "draußen" nie eingehen würden: Viele Klienten würden niemals vertrauliche Themen besprechen, wenn sie wüssten, dass eine unkalkulierbare Zahl von Menschen mithören kann.

Was aber viele nicht wissen: Es ist nicht gewährleistet, dass der Berater auf der "anderen Seite" auch derjenige ist, für den er sich ausgibt.

eMails können nicht nur im Netz abgefangen werden. Es ist dabei auch nicht nachvollziehbar, ob es sich auf der anderen Seite wirklich um einen bestimmten, qualifizierten Berater handelt.
Zwar gibt es heute technische Möglichkeiten, die eMails zu signieren und zu verschlüsseln. Nach unseren Erfahrungen kennen sich jedoch über 95 % der Internetnutzer nicht mit diesen Möglichkeiten aus. Zum Teil werden aber auch solche wichtigen Alternativen von den Beratungsanbietern nicht einmal ermöglicht.
Professionelle Anbieter sollten nach unserer Auffassung ihre Klienten erst gar nicht in eine unkalkulierbare Situation bringen und ein Konzept realisieren, das für alle Klienten ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet.

Beratung zu persönlichen Themen und Datenaustausch von personenbezogenen Daten sollte nur dann angeboten werden, wenn dazu auch ein vertraulicher "Kommunikationsraum" besteht.

Eine sichere Kommunikation ist dabei nur durch ein Gesamtkonzept realisierbar, durch das gewährleistet wird, dass jegliche Kommunikation verschlüsselt geschieht und der Anbieter der Beratung durch ein anerkanntes Zertifikat eindeutig identifizierbar ist.

 

Hintergrundinformationen zur Problematik der Internetberatung per eMail

Realistische Szenarien
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Ausblick: Sichere Kommunikation im Internet